Resonanzabsorber

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Resonanzabsorber

Resonanzabsorber nutzen ein Masse-Feder-System. Bei einem Platten- oder Membranabsorber bildet die Platte die Masse, die Luftschicht dahinter die Feder. Ein Widerstand muss Energie entziehen, damit die Resonanz nicht nur zwischen Platte und Luft pendelt.

Für Flächenmasse mm'' und Luftspalt aa gilt im Tieftonmodell:

f0=12πρ0c2ma.f_0=\frac{1}{2\pi}\sqrt{\frac{\rho_0c^2}{m''a}}.

Die Näherung für aa in Zentimetern lautet:

f0600macm.f_0\approx\frac{600}{\sqrt{m''a_{\mathrm{cm}}}}.

Bei gleichem Produkt mam''a bleibt die Resonanzfrequenz gleich. Größere Flächenmasse macht die Resonanz schmaler, sofern der Widerstand nicht ebenfalls angepasst wird.

Vorhang und Luftschicht

Ein resistiver Vorhang vor einer Wand hat mit dem Abstand aa die Impedanz

Z=rsjρ0ccot(ka).Z=r_s-\mathrm j\rho_0c\cot(ka).

Bei ka=π/2+nπka=\pi/2+n\pi verschwindet der reaktive Anteil. Die Absorption erreicht dann ihr Maximum. Perfekte Anpassung liegt im einfachen Modell bei rs=ρ0cr_s=\rho_0c.

Ein Helmholtz- oder Lochplattenabsorber verwendet die Luft in einem Hals als Masse und die eingeschlossene Luft als Feder. Die Mündungskorrektur verlängert den wirksamen Hals und senkt die Resonanzfrequenz. Solche Absorber arbeiten gezielt in einem begrenzten Frequenzband.

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