Hallabstand und Mixing Time
Im Diffusfeld wächst der direkte Anteil mit abnehmendem Abstand, während der diffuse Anteil durch Raumvolumen und Nachhall bestimmt wird. Der Hallabstand ist erreicht, wenn beide Schalldruckquadrate gleich sind:
Für eine ungerichtete Quelle gilt näherungsweise:
Mit Richtfaktoren von Quelle und Empfänger wird daraus:
Am Hallabstand liegen die beiden Einzelanteile gleich hoch. Ihre energetische Summe liegt deshalb um über jedem Einzelanteil.
Mixing Time
Im Spiegelquellenbild steigt die Zahl der Wege bis zur Zeit näherungsweise mit dem Kugelvolumen:
Die raumimpulsantwort geht vom Bereich einzelner, geometrisch zuordenbarer Reflexionen in eine dichte Folge über. Eine Kursnäherung für diesen Übergang ist:
mit in Kubikmetern. Die wahrnehmungsbezogene Schätzung liegt aus demselben Grund oft später. Mixing Time ist daher eine Übergangszone und kein scharfer Zeitpunkt.