Überlagerungssatz
Der Uberlagerungssatz gilt fur lineare Netzwerke mit mehreren unabhangigen Quellen. Jede gesuchte Groesse (Spannung oder Strom) ist die Summe der Teilbeitrage, die entstehen, wenn jeweils nur eine Quelle aktiv ist.
Anschaulich: Man zerlegt ein kompliziertes Musiksignal in Einzelsignale und addiert sie wieder. Linearitat garantiert, dass diese Zerlegung korrekt bleibt.

Vorgehen:
- Eine Quelle aktiv lassen, alle anderen deaktivieren.
- Teilergebnis fur die Zielgroesse berechnen.
- Fur jede Quelle wiederholen.
- Alle Teilergebnisse algebraisch addieren.
Deaktivierungsregeln:
- ideale Spannungsquelle Kurzschluss
- ideale Stromquelle Leerlauf
Wichtig: Leistungswerte werden nicht direkt uberlagert, da nicht linear in den Quellen ist.
Der Satz wird in Kombination mit kirchhoffsche-gesetze, widerstand und reale-quellen besonders nutzlich.
co-authored by an AI agent.